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Switzerland: Vaccination against pandemic influenza H1N1

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  • Switzerland: Vaccination against pandemic influenza H1N1

    Swine flu vaccination delay in Switzerland
    No vaccine approval and market authorisation yet ...

    … but notification of approval by the Swiss health authorities (Swissmedic) probably will be coming soon.


    Note: Switzerland does not participate in the European approval process (EMEA) but has its own proceeding in vaccine approval by Swissmedic. Switzerland has bought a total of 13 million doses of vaccine both from Novartis (Celtura®, no EMEA approval yet) and GSK (Pandemrix®, accelerated EMEA approval as a mock up vaccine).

    http://tagesschau.sf.tv/content/view/full/2339862

    Schweizer Fernsehen tagesschau:
    Schweinegrippe-Impfung verzögert sich
    Mittwoch, 14. Oktober 2009, 18:12 Uhr

    Das Warten auf den Impfstoff gegen die Schweinegrippe in der Schweiz dauert an. Während die Massenimpfung in Deutschland am kommenden 26. Oktober beginnen soll, ist der Zulassungsentscheid von Swissmedic weiter ausstehend. Man sei auf der Zielgeraden, hiess es beim Heilmittelinstitut auf Anfrage.

    Die Massenimpfung gegen Schweinegrippe in Deutschland wird am 26. Oktober starten. Dann werde schrittweise mit der Durchimpfung begonnen, sagte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Klaus Theo Schröder. Alle drei in Deutschland zugelassenen Impfstoffe seien geprüft und verträglich.

    Impfstart kaum vor Anfang November
    In der Schweiz ist nach wie vor unklar, wann mit der Impfung begonnen werden kann. War einst von Mitte oder Ende Oktober die Rede, könnte sich der Termin verzögern, wie es beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Anfrage hiess. Es handle sich um ein laufendes Verfahren, sagte BAG-Sprecherin Katrin Holenstein. «Der Start wird kaum vor Anfang November erfolgen», so Holenstein. Die Sprecherin verwies auf die Zuständigkeit der Zulassungsbehörde Swissmedic, welche zurzeit die beiden Impfstoffe prüft.


    «Der Start wird kaum vor Anfang November erfolgen.»
    Katrin Holenstein, BAG-Sprecherin

    Beim BAG rechnet man mit einem Entscheid in den nächsten zwei Wochen. Sobald die Zulassungsstelle entschieden habe, könne der Impfstoff fertig umgepackt und an die Kantone verteilt werden. «Wenn der Entscheid gefallen ist, sollte es nicht mehr lange dauern», sagte Holenstein. Die Kantone seien bereit. Sie geht davon aus, «dass der Zeitrahmen für die Impfung der Risikogruppen in der Schweiz ausreichen wird».

    Auf der Zielgerade der Zulassung
    Gemäss den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen sollen das Gesundheitspersonal und Risikopersonen wie etwa Schwangere oder Personen mit chronischen Herz- und Lungenerkrankungen prioritär geimpft werden. Die Kosten der Impfungen werden von Bund, Kantonen und Krankenversicherungen gemeinsam übernommen.

    Bei Swissmedic hiess es, man sei auf der Zielgeraden zur Zulassung. Hans-Beat Jenny, Leiter Bereich Bewilligungen und Stellvertretender Direktor sagte, es werde Ende Oktober eine Medienkonferenz des BAG geben, bei der die Impfung vorgestellt werde. «Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Impfung voraussichtlich zugelassen sein», sagte Jenny.

    Andere Impfstoffe in der Schweiz
    Weshalb sich das Verfahren in der Schweiz verzögert, konnte Jenny nicht sagen, «da es sich um ein laufendes Verfahren handelt».
    Bereits früher hatte das Heilmittelinstitut aber darauf hingewiesen, dass sich die beiden in der Schweiz zur Zulassung angemeldeten Impfstoffe von denen im Ausland unterscheiden. So handle es sich um Kombinationen zwischen einem die Wirkung verstärkenden Zusatzstoff (Adjuvans) sowie dem eigentlichen Antigen gegen das Virus.
    Die Unterschiede könnten namentlich Auswirkungen auf die Qualität und die Sicherheit des Impfstoffes - insbesondere die Verträglichkeit - haben. Aus diesem Grund könne nur beschränkt auf ausländische Entscheide zurückgegriffen werden.
    (ap/schs)

    Das BAG hat auf Ende Oktober eine Medienkonferenz angesagt. (reuters)




    http://www.nzz.ch/nachrichten/schwei...1.3718720.html
    29. September 2009, 20:05, NZZ Online

    EU genehmigt erste Impfstoffe gegen Schweinegrippe
    Zulassung in der Schweiz wohl erst Ende Oktober

    Die EU-Kommission in Brüssel hat die ersten beiden Impfstoffe gegen Schweinegrippe zugelassen. Die Impfstoffe Focetria und Pandemrix könnten voraussichtlich ab Donnerstag europaweit vertrieben werden, teilte die Kommission am Dienstag in Brüssel mit. ...

    Die EU-Kommission in Brüssel hat die ersten beiden Impfstoffe gegen Schweinegrippe zugelassen. Die Impfstoffe Focetria und Pandemrix könnten voraussichtlich ab Donnerstag europaweit vertrieben werden, teilte die Kommission am Dienstag in Brüssel mit.

    (sda/afp/dpa) Hersteller des neuen Impfstoffs gegen die Schweinegrippe sind Novartis und GlaxoSmithKline. Die Vakzine gegen das Virus A (H1N1) kann nach der am 1. Oktober in Kraft tretenden Zulassung in allen EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen genutzt werden - noch rechtzeitig vor der neuen Grippesaison.

    Die Zulassung beider Stoffe hatte die Europäische Arzneimittelbehörde (EMEA) befürwortet. «Ich bin sehr zufrieden, dass die Kommission ihren Entscheid in der kürzest möglichen Zeit gefällt hat», sagte der Vizepräsident der EU-Behörde, Günter Verheugen.

    Entscheid Ende Oktober
    Für die Schweiz sollen bis Ende Oktober auch zwei Impfstoffe gegen die Schweinegrippe zugelassen werden, wie es vergangene Woche beim Heilmittelinstitut swissmedic geheissen hatte. Es liegen ein Gesuch für Pandemrix von GlaxoSmithKline und ein weiteres Gesuch für einen Impfstoff des Basler Pharmakonzerns Novartis vor.
    Dabei handelt es sich allerdings um den Impfstoff Celtura, der im Gegensatz zu Focetria auf Zellkulturen basiert. Deshalb führt swissmedic selbst ein Verfahren durch. Auch was den Impfstoff Pandemrix betrifft, ist die Zulassungsprüfung noch nicht abgeschlossen.


    Für Bevölkerung kostenlos
    Swissmedic habe noch nicht alle Daten geprüft, sagte Sprecher Joachim Gross am Dienstag auf Anfrage. Die Entscheidung der EU- Kommission werde näher geprüft und «in unsere Überlegungen miteinbezogen». Beide Verfahren sollen Ende Oktober abgeschlossen sein.
    Die Schweiz hat bei Novartis und GlaxoSmithKline insgesamt 13 Millionen Dosen Impfstoff gegen die Grippe A(H1N1) gekauft. Die Kosten in Höhe von rund 84 Millionen Franken übernimmt der Bund. Für die Bevölkerung soll die Impfung kostenlos sein.
    Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation starben seit April mehr als 3900 Menschen weltweit an der Schweinegrippe.
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