Re: Swiss: Bird flu still present in a harmless form (Lake Constance region)
gsgs, it's harmless !
On June 9, 2009, the Swiss Veterinary Federal Office ( BVET) reports on scientific results of a recent meeting in Arbon, Switzerland. Only less virulent variants of avian influenza-virus are constantly circulating in wild birds in the Lake Constance region.
http://www.bvet.admin.ch/aktuell/01617/01821/index.html?lang=de&msg-id=27350
This is definitively NOT the virulent avian Influenza H5N1 Type Asia. The latter type in recent times only had been found in one single duck in the region of Starnberg (southwest Munich) in March 2009 (regarding Germany). See report of Friedrich Loeffler Institut:
http://www.fli.bund.de/fileadmin/us...geschehen/avi_Flu/090311_H5N1_Ente_Bayern.pdf
http://www.bvet.admin.ch/aktuell/01617/01821/index.html?lang=de&msg-id=27350
Quote:Tagung: Vogelgrippe komplexer als bisher vermutet
Bern, 09.06.2009 - Wenig gef?hrliche Virusvarianten der Vogelgrippe zirkulieren st?ndig unter den Wildv?geln auf dem Bodensee. Dies ist eines der Resultate, welche Forschende an der Tagung ,Die Vogelgrippe - was wissen wir heute" am 8. und 9. Juni in Arbon pr?sentierten. Dabei wurde das hochpathogene Virus H5N1, das im Winter 2005/2006 in Mitteleuropa und auch auf dem Bodensee auftrat, nicht mehr nachgewiesen. Insgesamt ?ber 80 Forschende aus Deutschland, ?sterreich und der Schweiz der beiden Forschungsprogramme ,Constanze" und ,Wildv?gel und Vogelgrippe" (WuV) zogen an der Schlusstagung Bilanz.
In den vergangenen drei Jahren untersuchten Forschende rund 2100 Proben von Wildv?geln und fanden in knapp 50 Proben wenig krankmachende Vogelgrippeviren. Die Gruppe um Wolfgang Fiedler vom Max-Planck-Institut f?r Ornithologie, Radolfzell, analysierte die 554 H?ckerschwan-Proben genauer. Demnach hatten in einigen Gruppen bis zu 80% der Schw?ne in ihrem Leben mindestens einmal mit Vogelgrippeviren Kontakt. Die Forschenden unter der Leitung von Katharina St?rk vom Royal Veterinary College, London, unterzogen die in Labors aller drei L?nder erhobenen Daten aus den verschiedenen ?berwachungsprogrammen komplexen statistischen Analysen. Darunter fielen in Reusen gefangene V?gel, V?gel aus der Jagd, tot aufgefundene V?gel, von Hand eingefangene Schw?ne und in Anlagen nahe dem See gehaltene flugunf?hige Enten (Sentinelanlagen). Die Analysen zeigten, dass die ?berwachung der Wildvogelpopulation mit Sentinelanlagen und das selektive Einsammeln von toten V?geln am effektivsten sind.
Um ein ?bergreifen der Vogelgrippe auf Gefl?gelbest?nde m?glichst zu verhindern, m?ssen Gefl?gelhaltende die Vogelgrippe kennen und entsprechende Biosicherheits- und Hygienemassnahmen anwenden. Die Gruppe um Esther Schelling und Jakob Zinsstag vom Schweizerischen Tropeninstitut, Basel, befragte dazu ?ber 1500 Hobby- und gewerbliche Gefl?gelhaltende in der Schweiz. Demnach tut weitere Information Not. So wussten gerade mal 2% der Gefl?gelhaltenden, dass Enten und G?nse Vogelgrippeviren verbreiten k?nnen, ohne selbst erkennbar zu erkranken. Dies ist etwa gerade in Haltungen wichtig, in denen neben Wassergefl?gel auch H?hner oder Puten gehalten werden. Bei der Entsorgung von toten Tieren bringen 63% der Gefl?gelhaltenden diese immer korrekt zu den Kadaversammelstellen, zus?tzliche 24% machen dies teilweise. Immerhin 23% der Befragten hatten jedoch totes Gefl?gel auch schon im Wald Wildtieren zum Frass vorgelegt. Um die Kenntnisse von Gefl?gelhaltenden zu verbessern, wurde im Rahmen von ,Constanze" die DVD ,Vogelgrippe - jetzt vorbeugen!" produziert und Anfang 2009, nach der Umfrage, breit verteilt.
Wie wichtig der Bodenseeraum f?r Wasserv?gel ist, zeigen die Wasservogelz?hlungen, die erstmals auch in den Sommermonaten durchgef?hrt worden sind. War die Bedeutung des Sees als ?berwinterungsgebiet bekannt, so ?berraschte die Forschenden um Herbert Stark und Harald Jacoby von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee, wie viele V?gel sich im Sommer hier mausern.
Mit der Schlusstagung enden die beiden Forschungsprogramme ,Constanze" und ,Wildv?gel und Vogelgrippe" (WuV) nach einer Laufzeit von drei Jahren. Was bleibt sind die vielf?ltigen Erkenntnisse zur Vogelgrippe und zur Ornithologie und ein durch diese Arbeiten entstandenes Netzwerk von Forschenden, Ornithologen und Veterin?rbeh?rden. Beides wird helfen, m?gliche k?nftige Ausbr?che der Vogelgrippe und anderer Tierseuchen grenz?berschreitend einzud?mmen.
Weitere Informationen zu Constanze - auch die fr?her in Medienmitteilungen publizierten Forschungsresultate - finden Sie unter
www.projekt-constanze.info und zu ,Wildv?gel und Vogelgrippe" unter
www.wuv-bw.de.
"Constanze"
Mitarbeitende in Beh?rden und Forschungsinstitutionen aus Deutschland, ?sterreich und der Schweiz machen Constanze aus.
Forschung wird betrieben am:
- Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Deutschland
- Institut f?r Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI), Schweiz
- ?sterreichische Agentur f?r Gesundheit und Ern?hrungssicherheit (AGES)
- Schweizerisches Tropeninstitut
- Vogelwarte Radolfzell am Max-Planck-Institut f?r Ornithologie, Deutschland
- Schweizerische Vogelwarte Sempach
- Royal Veterinary College, London
- Bundesamt f?r Veterin?rwesen, Schweiz
Die Leitung von Constanze hat das Bundesamt f?r Veterin?rwesen, Schweiz. Am Programm arbeiten ausserdem die Veterin?rbeh?rden der Bodensee-Anrainergebiete aktiv mit.
"Wildv?gel und Vogelgrippe"
Das Forschungsprogramm wurde angesichts der Feststellung des hochpathogenen Influenzavirus vom Subtyp H5N1 bei Wildv?geln im Fr?hjahr 2006 vom Land Baden-W?rttemberg ins Leben gerufen. Baden-W?rttemberg ist damit das erste und bisher einzige Bundesland mit einem eigenen Forschungsprogramm mit der Zielrichtung, Baden-W?rttemberg spezifische Fragestellungen zum Komplex der Vogelgrippe zu kl?ren.
Beteiligte Forschungsinstitutionen:
- Vogelwarte Radolfzell am Max-Planck-Institut f?r Ornithologie, Deutschland
- Universit?t Heidelberg, Institut f?r Pharmazie und Molekulare Biotechnologie
- Universit?t Hohenheim, Institut f?r Umwelt- und Tierhygiene
- Universit?t Ulm, Institut f?r Experimentelle ?kologie
- Regierungspr?sidium Stuttgart, Landesgesundheitsamt, Ref. 93 / S3 Wasserhygiene
- Staatliches Museum f?r Naturkunde Stuttgart
- NABU Baden-W?rttemberg
- NABU Vogelschutzzentrum M?ssingen
- Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Bodensee
- Arbeitsgemeinschaft Boschert und H?lzinger
Koordiniert wird das Forschungsprogramm des Landes vom Ministerium f?r Ern?hrung und L?ndlichen Raum (MLR).