Within a few days a rising number of acute infections with Enterohemorrhagic Escherichia coli (EHEC) have occurred in Germany, especially in the northern states of Germany (Lower Saxony and Bremen, recently Hessia as well). Enterohemorrhagic Escherichia coli (EHEC) can cause severe hemorrhagic colitis characterized by gastrointestinal symptoms and bloody diarrhea. Health officials reported a total of at least 80 persons with suspected or confirmed EHEC-infection, some of whom are treated at intensive care units because of hemolytic uremic syndrome and acute renal failure (7 patients have been admitted to the ICU of the University Hospital at L?beck on Sunday, May 22, 2011). Most of the acute infections seem to occur in female adults (EHEC-infections typically and predominantly occur in children). The source of the infection is unknown; Robert Koch-Institute is involved.
22.05.2011
EHEC-Erreger
Zahl lebensgef?hrlicher Darminfekte im Norden steigt stark
Der hochgef?hrliche EHEC-Erreger breitet sich im Norden Deutschlands weiterhin schnell aus - vor allem erwachsene Frauen sind betroffen. Die Beh?rden suchen mit Hochdruck nach der Ursache: Inzwischen r?ckt Gem?se in den Fokus der Ermittler.
Hamburg/Hannover - Eine ungew?hnliche H?ufung schwerer Darminfektionen mit dem lebensgef?hrlichen EHEC-Erreger alarmiert die Gesundheitsbeh?rden in Deutschland. Mindestens 80 Menschen haben sich bislang mit dem lebensgef?hrlichen Darmbakterium infiziert, das sich schnell ausbreitet und au?ergew?hnlich schwere Krankheitsf?lle mit Nierenleiden hervorruft. Viele Patienten liegen auf Intensivstationen.
In Niedersachsen und Bremen gibt es nach Ministeriumsangaben inzwischen jeweils fast 25 gemeldete Verdachtsf?lle, in Schleswig-Holstein und Hamburg jeweils rund 20. Hessen meldete Sonntagabend 16 Verdachtsf?lle, Mecklenburg-Vorpommern vier. Ein Gro?teil der Patienten wird in Kliniken behandelt. Allein in Bremerhaven w?rden derzeit etwa 20 F?lle behandelt, sagte ein Sprecher des nieders?chsischen Gesundheitsministeriums. Er sprach von einer "beunruhigenden H?ufung in so kurzer Zeit".
Zu den Krankheitssymptomen geh?ren w?ssriger oder blutiger Durchfall, ?belkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Als m?gliche Komplikation kommt es zu Nierenversagen, das zum Tod f?hren kann. Ein Sprecher des nieders?chsischen Sozialministeriums rief dazu auf, bei Symptomen sofort zu reagieren und zum Arzt zu gehen.
Experten empfehlen gr?ndliche Hygiene in der K?che
Gesundheitsexperten suchen unter Hochdruck nach der Quelle des Krankheitserregers. "Wir haben eindeutig eine ungew?hnliche Situation", sagte Epidemiologe G?rard Krause vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Mittlerweile gehen die Experten davon aus, dass die Erreger durch ungewaschenes Gem?se oder Obst ?bertragen wurden. Zuerst hatten sie vor allem Rohmilch und Rindfleisch im Visier - das EHEC-Bakterium befindet sich oftmals im Kot von Nutztieren.
Einen Hinweis auf Gem?se oder Obst als m?gliche ?bertr?ger sehen die Wissenschaftler darin, dass diesmal ?berraschenderweise besonders Frauen betroffen sind: "Die Frauen bereiten h?ufiger Lebensmittel zu, und da k?nnen sie sich m?glicherweise bei der Reinigung des Gem?ses oder anderer Lebensmittel infizieren", sagte RKI-Experte Krause. Das RKI empfiehlt, auch bei der Verarbeitung von Gem?se auf gute K?chenhygiene zu achten sowie Bretter und Messer gr?ndlich zu reinigen.
Nach Angaben aus dem nieders?chsischen Sozialministerium ist noch unklar, ob es ?berhaupt einen gemeinsamen Erreger gibt. Experten vermuten dies. "Der Hauptanhaltspunkt ist das gemeinsame zeitliche Auftreten der F?lle", sagte ein Ministeriumssprecher. Die Ermittlung der Quelle f?r die Erkrankungen gestaltet sich nach Angaben des nieders?chsischen Ministeriums auch deswegen schwierig, weil die Erkrankten detailliert dazu befragt werden m?ssen, was sie in den letzten Tagen gegessen haben. Viele Patienten seien aber so schwer erkrankt, dass solche Befragungen gar nicht m?glich sind.
EHEC-Keime (Enteroh?morrhagische Escherichia coli) treten in Deutschland immer wieder auf. Das RKI hat seit Einf?hrung der Meldepflicht 2001 bundesweit j?hrlich 800 bis 1200 Erkrankungen registriert, die aber oft einen leichteren Verlauf nahmen.
22.05.2011
EHEC-Erreger
Zahl lebensgef?hrlicher Darminfekte im Norden steigt stark
Der hochgef?hrliche EHEC-Erreger breitet sich im Norden Deutschlands weiterhin schnell aus - vor allem erwachsene Frauen sind betroffen. Die Beh?rden suchen mit Hochdruck nach der Ursache: Inzwischen r?ckt Gem?se in den Fokus der Ermittler.
Hamburg/Hannover - Eine ungew?hnliche H?ufung schwerer Darminfektionen mit dem lebensgef?hrlichen EHEC-Erreger alarmiert die Gesundheitsbeh?rden in Deutschland. Mindestens 80 Menschen haben sich bislang mit dem lebensgef?hrlichen Darmbakterium infiziert, das sich schnell ausbreitet und au?ergew?hnlich schwere Krankheitsf?lle mit Nierenleiden hervorruft. Viele Patienten liegen auf Intensivstationen.
In Niedersachsen und Bremen gibt es nach Ministeriumsangaben inzwischen jeweils fast 25 gemeldete Verdachtsf?lle, in Schleswig-Holstein und Hamburg jeweils rund 20. Hessen meldete Sonntagabend 16 Verdachtsf?lle, Mecklenburg-Vorpommern vier. Ein Gro?teil der Patienten wird in Kliniken behandelt. Allein in Bremerhaven w?rden derzeit etwa 20 F?lle behandelt, sagte ein Sprecher des nieders?chsischen Gesundheitsministeriums. Er sprach von einer "beunruhigenden H?ufung in so kurzer Zeit".
Zu den Krankheitssymptomen geh?ren w?ssriger oder blutiger Durchfall, ?belkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Als m?gliche Komplikation kommt es zu Nierenversagen, das zum Tod f?hren kann. Ein Sprecher des nieders?chsischen Sozialministeriums rief dazu auf, bei Symptomen sofort zu reagieren und zum Arzt zu gehen.
Experten empfehlen gr?ndliche Hygiene in der K?che
Gesundheitsexperten suchen unter Hochdruck nach der Quelle des Krankheitserregers. "Wir haben eindeutig eine ungew?hnliche Situation", sagte Epidemiologe G?rard Krause vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Mittlerweile gehen die Experten davon aus, dass die Erreger durch ungewaschenes Gem?se oder Obst ?bertragen wurden. Zuerst hatten sie vor allem Rohmilch und Rindfleisch im Visier - das EHEC-Bakterium befindet sich oftmals im Kot von Nutztieren.
Einen Hinweis auf Gem?se oder Obst als m?gliche ?bertr?ger sehen die Wissenschaftler darin, dass diesmal ?berraschenderweise besonders Frauen betroffen sind: "Die Frauen bereiten h?ufiger Lebensmittel zu, und da k?nnen sie sich m?glicherweise bei der Reinigung des Gem?ses oder anderer Lebensmittel infizieren", sagte RKI-Experte Krause. Das RKI empfiehlt, auch bei der Verarbeitung von Gem?se auf gute K?chenhygiene zu achten sowie Bretter und Messer gr?ndlich zu reinigen.
Nach Angaben aus dem nieders?chsischen Sozialministerium ist noch unklar, ob es ?berhaupt einen gemeinsamen Erreger gibt. Experten vermuten dies. "Der Hauptanhaltspunkt ist das gemeinsame zeitliche Auftreten der F?lle", sagte ein Ministeriumssprecher. Die Ermittlung der Quelle f?r die Erkrankungen gestaltet sich nach Angaben des nieders?chsischen Ministeriums auch deswegen schwierig, weil die Erkrankten detailliert dazu befragt werden m?ssen, was sie in den letzten Tagen gegessen haben. Viele Patienten seien aber so schwer erkrankt, dass solche Befragungen gar nicht m?glich sind.
EHEC-Keime (Enteroh?morrhagische Escherichia coli) treten in Deutschland immer wieder auf. Das RKI hat seit Einf?hrung der Meldepflicht 2001 bundesweit j?hrlich 800 bis 1200 Erkrankungen registriert, die aber oft einen leichteren Verlauf nahmen.
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