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Parlamentarische Versammlung des Europarats: Zweite Anhörung zur Schweinegrippe-Pandemie am 29. März in Paris

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  • Parlamentarische Versammlung des Europarats: Zweite Anhörung zur Schweinegrippe-Pandemie am 29. März in Paris

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32355/1.html

    heise.de: 29.03.2010

    Schweinegrippe: Diskrepanz zwischen Warnungen und Wirklichkeit

    Florian Rötzer: 29.03.2010

    Hat die WHO mit Übertreibungen der Gefahren das Vertrauen der Menschen eingebüßt?

    Die möglichen Gefahren, die von der Schweinegrippe (H1N1) ausgehen könnten, wurden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hoch angesetzt. Schon seit Jahren wurde immer wieder vor einer anstehenden verheerenden Grippewelle gewarnt, die Spanische Grippepandemie von 1918 diente dabei oft Vorlage ( Angst vor der Grippe-Epidemie). Damals waren am Ende des 1. Weltkriegs Millionen von Menschen an den Folgen der Grippeinfektion gestorben ( Wie tödlich wäre eine Grippe-Pandemie wie die von 1918?). Aber schon die Vogelgrippe im Jahr 2006, die als Kandidat galt, ließ die beschworene Katastrophe nicht eintreten ( Nachricht aus der Sperrzone).

    Jetzt also galt die Schweinegrippe als große Bedrohung, die viele Menschen dahinraffen könnte, wenn die Menschen nicht durch Impfungen geschützt und im Falle einer Erkrankung mit antiviralen Mitteln behandelt würden ( Kommt die globale Grippe-Pandemie?). Die WHO rief, um sicher zu gehen und nicht nachträglich der Unverantwortlichkeit bezichtigt zu werden, die Pandemie aus, die Industriestaaten bestellten eilig Impfstoffe, die nationalen Gesundheitsbehörden spielten mit – und auch als die erste Welle relativ glimpflich abgeflaut war, wurde vor zweiten gewarnt, die nun endgültig die Gefahr mit sich bringen.

    Weil aber die Menschen und auch manche Ärzte und Gesundheitsexperten, müde der vielen Warnungen und Katastrophenbeschwörungen und schon durch die letzte offizielle Panikwelle bei der Vogelgrippe immunisiert, erst einmal beobachten konnten, dass das Schlimme nicht einzutreten schien, sank die Glaubwürdigkeit der WHO und der nationalen Epidemienzentren und ließen sich viele Menschen gar nicht impfen. Daher sind die Regierungen auf die für teures Geld und in Panikstimmung gekauften Impfstoffen sitzen geblieben.

    Sollte tatsächlich einmal eine wirkliche gefährliche Pandemie kommen, dann dürfte nun die Bereitschaft der Menschen noch geringer als dieses Mal sein. In einem Bericht an die Parlamentarische Versammlung des Europarats (PACE), der Ende April veröffentlicht werden soll und der dem Guardian vorliegt, kritisiert der Labour-Abgeordnete und Vizevorsitzende des Gesundheitsausschusses Paul Flynn, dass die WHO und andere Gesundheitsbehörden durch das Übertreiben der Gefahren das Vertrauen der Menschen in sie untergraben hätten. Das könne gefährlich werden und Leben kosten. (...)

    Flynn weist dabei auf die Diskrepanz zwischen den Warnungen und der Wirklichkeit hin. ...

    Flynn führt die Übertreibung wie andere Kritiker auf den großen Einfluss der Pharmakonzerne zurück (...). Die WHO sei nicht transparent genug gewesen, einige Mitglieder der Beratergruppen seien mit Pharmakonzernen vor allem über Forschungsgelder für Impfstoffe und Medikamente gegen die Grippe verbunden. Bislang habe die WHO ihre Neutralität nicht überzeugend darlegen können ...

    vollständiger Artikel:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32355/1.html




    Offizieller Bericht des Europarates über die zweite Anhörung
    im thread:
    Parlamentary Assembly of the Council of Europe (PACE) on 29 March 2010 – SECOND public hearing: Swine Flu: 'the next time someone cries wolf on a pandemic, it will not be taken seriously'
    http://www.flutrackers.com/forum/sho...292#post349292

    link zum Video der Anhörung im Europarat (2 h 30 min) über:
    http://assembly.coe.int/ASP/NewsMana...ew.asp?ID=5415

    Memorandum by Paul Flynn
    http://assembly.coe.int/CommitteeDoc...Pandemie_E.pdf
Working...
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