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ZDF Frontal 21 Sendung vom 19.01.2010: Falscher Alarm - Panikmache mit der Schweinegrippe - Kritik an der WHO

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  • ZDF Frontal 21 Sendung vom 19.01.2010: Falscher Alarm - Panikmache mit der Schweinegrippe - Kritik an der WHO

    http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt...013846,00.html

    ZDF Frontal 21: Sendung vom 19.01.2010

    Video zeitlich begrenzt abrufbar unter:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/haupt...alscher-Alarm/


    Falscher Alarm: Panikmache mit der Schweinegrippe

    von Lutz G?mbel, Wolfgang Kramer und Dana Nowak

    Bis zu 10 Milliarden US-Dollar Gewinn k?nnten die Hersteller mit dem Impfstoff gegen die Schweinegrippe am Ende gemacht haben. Die hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zuvor zur Pandemie erkl?rt. Im Fall der Schweingrippe "kam eine uniforme Empfehlung zugunsten der Pharma- Industrie zustande", erkl?rt dazu Pharmakologe Prof. Peter Sch?nh?fer im Interview mit Frontal21. Einige der Berater der WHO st?nden auf Gehaltslisten pharmazeutischer Unternehmen.

    Mit der Erkl?rung der Schweinegrippe zur Pandemie im Juni 2009 erwarteten die Gesundheitsexperten eine hochgef?hrliche Infektionskrankheit, die sich ?ber die Grenzen von Kontinenten hinaus ausbreitet. Schon im September stand der Impfstoff Pandemrix bereit, allerdings bis dahin nicht ausreichend getestet. Ende Oktober sollten die Massen-Impfungen beginnen.

    Ein Milliardengesch?ft mit der Angst, so der Vorwurf von Prof. Peter Sch?nh?fer an die Adresse der WHO: Die beschworene gef?hrliche Pandemie sei zwar ausgeblieben, dennoch h?tten die Unternehmen Riesengewinne eingefahren. Die Weltgesundheitsorganisation ist unter Druck geraten. Sch?nh?fer und andere Kritiker ?u?ern den Verdacht, dass Wissenschaftler und Pharma-Konzerne die WHO gezielt beeinflusst haben. Ihr Vorwurf: ?ber ein Beziehungsgeflecht von Stiftungen, Spenden und Zuwendungen seien die WHO, ihre Berater und die Wirtschaft miteinander verbunden.

    Die WHO unter Druck
    F?r die WHO weist ihr Sonderberater f?r Influenza-Pandemie, Dr. Keiji Fukuda, gegen?ber Frontal21 solche Vorw?rfe zur?ck.
    Einen Einfluss durch die pharmazeutische Industrie habe es nicht gegeben. Eine Pandemie nach den Kriterien der WHO sei gegeben gewesen, und sie dauere noch immer an. Die WHO habe die Entwicklung nicht ?berzeichnet. Doch viel weniger Menschen haben sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen, auch in Deutschland
    Die Panik-Berichterstattung ?ber die neue Pandemie blieb ohne Wirkung. Vor allem deshalb, weil sich die Seuche l?ngst als eher harmlos erwiesen hat, trotz der Horrorprognosen mit Millionen Infizierten und Hunderttausenden von Toten rund um den Globus. Tats?chlich gab es bisher 178 offiziell registrierte Todesf?lle in Deutschland, rund 13.000 Tote weltweit. Das sind relativ niedrige Zahlen; allein in Deutschland sterben nahezu allj?hrlich deutlich mehr Menschen an Grippe und grippalen Infekten.

    Teurer falscher Alarm mit hohem Risiko
    Die Schweinegrippe k?nnte im sp?ten Winter oder im fr?hen Fr?hjahr erneut Deutschland heimsuchen, hei?t es aus dem Robert-Koch-Institut. Doch daran glaubt kaum noch jemand.
    Bef?rchtungen gibt es jetzt viel mehr wegen der immensen Kosten der Impf-Kampagne. Die Bundesl?nder feiern es schon als gro?en Verhandlungserfolg, dass sie statt 50 Millionen Impfstoff-Dosen dem Pharma-Konzern Glaxo-Smith-Kline nur 34 Millionen abnehmen m?ssen. So k?nnen sie 133,3 Millionen Euro sparen. Darauf w?ren sie sonst sitzen geblieben - zu Lasten der Steuerzahler.

    Wolfgang Becker-Br?ser, Herausgeber des "arznei- telegramms" und einer der Mahner vor der Schweinegrippe-Panik, hofft auf Lehren aus dem teuren falschen Alarm: " Es geht um die Gesundheit der Bev?lkerung und um sehr viel Geld". Es d?rfe sich nicht wiederholen, dass 50 Millionen Impfstoff-Dosen vom Staat teuer eingekauft werden, obwohl selbst im Notfall nur die H?lfte n?tig gewesen w?re. Noch einmal d?rfe auch kein Impfstoff unter die Leute gebracht werden, der unkalkulierbare Gesundheitsrisiken vor allem f?r Schwangere, chronisch Kranke und Kinder vermuten lasse.

    Umdenken scheint fraglich
    Ende Januar muss die WHO im Europa-Rat Rede und Antwort stehen, ob der Alarm wegen der Schweinegrippe zu Recht ausgel?st wurde, ob au?erdem die Pharma- Industrie Einfluss auf die Entscheidung genommen hatte.
    Konsequenzen und ein Handeln der WHO fordert Prof. Sch?nh?fer. Der Pharmakologe bleibt aber skeptisch: "Es gibt zu viele Beziehungen zwischen pharmazeutischen Unternehmen und Beratern, Besch?ftigten in der WHO."
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