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USA und Argentinien: Mehr Todesf?lle bei Kindern und Jugendlichen durch Schweinegrippe als durch saisonale Influenza

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  • USA und Argentinien: Mehr Todesf?lle bei Kindern und Jugendlichen durch Schweinegrippe als durch saisonale Influenza

    http://de.news.yahoo.com/29/20100114...n-72610f6.html

    Yahoo Deutschland:

    Mehr Todesf?lle bei Kindern und Jugendlichen durch Schweinegrippe als durch saisonale Influenza

    14.01.2010:

    Die Schweinegrippe ist f?r Kinder und Jugendliche offenbar gef?hrlicher als die saisonale Influenza. Dies zeigen Daten zu Todesf?llen bei Kindern und Jugendlichen durch die Schweinegrippe in den USA, die von der amerikanischen Seuchenbeh?rde CDC vom 30. August bis zum 19. Dezember 2009 registriert wurden.

    Danach starben bis Mitte Dezember rund 70% mehr Kinder und Jugendliche an dem neuen H1N1-Virus als in der gesamten Saison 2008/2009 an der j?hrlichen Grippewelle.

    Im Vergleich zu den Wintern 2006/2007 und 2007/2008 ist die Zahl der Influenza-Todesf?lle sogar ann?hernd dreimal so hoch.

    Diese Zahlen belegen, dass die Schweinegrippe f?r Kinder und Jugendliche ein ernstes Risiko ist, das nicht verharmlost werden sollte, warnt die Kinder- und Jugend?rztin Dr. Ursel Lindlbauer-Eisenach, Impfexpertin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugend?rzte (BVKJ) in M?nchen und Mitglied der St?ndigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut.

    Deshalb empfehlen wir nachdr?cklich die Schweinegrippe-Impfung f?r Kinder und Jugendliche. Zwar gehen die Erkrankungszahlen derzeit bundesweit zur?ck. Wenn es aber in den kommenden Wochen und Monaten zu einer weiteren Infektionswelle kommt und damit ist nach den Erfahrungen mit bisherigen Pandemien zu rechnen, sollten nach den ersten Ergebnissen zur Gef?hrdung j?ngerer Altersgruppen in den USA insbesondere Kinder und Jugendliche gesch?tzt sein. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind unter den bundesweit derzeit 160 Todesf?llen durch die Schweinegrippe 24 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren.

    Hohes Ansteckungsrisiko bei j?ngeren Altersgruppen
    Vom 30. August bis 19. Dezember sind nach CDC-Angaben 225 Patienten unter 18 Jahren an der Schweinegrippe gestorben. In der gesamten Grippesaison 2008/2009 wurden in den USA dagegen nur 130, 2007/2008 nur 88 und 2006/2007 nur 78 Todesf?lle durch Influenzainfektionen in dieser Altersgruppe gez?hlt. Der Grund liegt vermutlich darin, dass sich Kinder und Jugendliche besonders leicht mit dem neuen H1N1-Virus anstecken, erkl?rt die Medizinerin
    . Bei einer gr??eren Zahl an Infektionen gibt es auch mehr schwere Krankheitsverl?ufe, die eine Behandlung in einer Klinik notwendig machen und t?dlich enden k?nnen. Dabei kann das H1N1-Virus zu schweren Sch?digungen der Atemwegsorgane f?hren oder die durch die Infektion verursachte Schw?chung des Immunsystems erm?glicht eine gef?hrliche bakterielle Superinfektion.

    Daten aus Argentinien, die zwischen Mai und Juli 2009 erhoben und von Forschern der Universit?t Vanderbilt in den USA im Rahmen einer Studie ausgewertet wurden, best?tigen die erh?hte Gef?hrdung von Kindern und Jugendlichen durch die Schweinegrippe. Sie ergaben, dass in dem s?damerikanischen Land zehnmal mehr Kinder durch die Schweinegrippe starben als durch die saisonale Grippe zwei Jahre zuvor.

    Von den wegen einer Schweinegrippe-Erkrankung station?r aufgenommenen Kindern mussten 20 Prozent auf der Intensivstation behandelt und jedes sechste k?nstlich beatmet werden.
    siehe dazu auch den thread:
    Argentinien: Krankenhauseinweisungen von Kindern wegen pandemischer Influenza H1N1 2009: Im Vergleich zur saisonalen Grippe doppelt so viele station?re Behandlungen und 10 fach h?here Todesrate (N Engl J Med vom 23 Dez. 2009)

    http://www.flutrackers.com/forum/sho...d.php?t=137564

    Impfung wird gut vertragen
    Die Impfung von Kindern und Jugendlichen ist seit Beginn der Impfaktion im Oktober wie erwartet unproblematisch verlaufen. Die Schweinegrippe-Impfung wird von den j?ngeren Altersgruppen gut vertragen, betont die Impfexpertin. Wie bei anderen Impfungen auch kann es zu lokalen Impfreaktionen wie beispielsweise einer ger?teten Einstichstelle, einer Schwellung oder auch zu einem Ziehen im geimpften Arm kommen. Diese Reaktionen bilden sich in der Regel nach ein bis zwei Tagen wieder zur?ck. Sie sind v?llig harmlos und normal und nur ein Anzeichen f?r die Immunisierung gegen das Virus. Kinder im Alter von 6 Monaten bis zu 9 Jahren erhalten eine halbe Dosis des Impfstoffes. Die ?lteren ben?tigen f?r ihren Immunschutz wie die Erwachsenen eine Impfdosis.
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