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Schweiz: Die ersten beiden F?lle von H1N1 Influenza mit Tamiflu-Resistenz in der Schweiz wurden vom BAG best?tigt.

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  • Schweiz: Die ersten beiden F?lle von H1N1 Influenza mit Tamiflu-Resistenz in der Schweiz wurden vom BAG best?tigt.

    http://bazonline.ch/schweiz/standard...story/23100822

    Basler Zeitung:

    Erste Tamiflu-resistente H1N1-F?lle in der Schweiz

    Aktualisiert am 22.12.2009

    Bei zwei Patienten hat das gegen die Schweinegrippe-Erkrankung eingesetzte Medikament nicht mehr wie gewohnt gewirkt.

    In der Schweiz sind erstmals Schweinegrippe-Erreger aufgetreten, die gegen das Roche-Medikament Tamiflu resistent sind. Solche H1N1-Viren wurden bei zwei hospitalisierten Patienten mit stark geschw?chtem Immunsystem entdeckt, wie das Bundesamt f?r Gesundheit (BAG) mitteilte.

    Beide Patienten, bei denen der Tamiflu-Wirkstoff Oseltamivir gem?ss Mitteilung ?nicht mehr im gewohnten Ausmass? gewirkt hat, werden weiterhin im Spital behandelt. Entdeckt wurden die resistenten Viren vom Nationalen Referenzzentrum f?r Influenza (NZI) in Genf, das den Verlauf der Pandemie ?berwacht und allf?llige Ver?nderungen des H1N1-Virus dem BAG meldet. Neben den beiden Einzelf?llen seien in der Schweiz bisher keine weiteren ver?nderten Viren gefunden worden.


    Experten nicht ?berrascht

    Vereinzelte F?lle von Tamiflu-Resistenz k?men f?r die Experten nicht ?berraschend, da sie punktuell bereits im Ausland aufgetreten sei, so in Deutschland, Frankreich, Norwegen und Britannien, heisst es in der Mitteilung weiter. Grippeviren seien f?r ihre genetische Ver?nderbarkeit bekannt. Resistenzen gegen antivirale Medikamente w?rden hin und wieder auch bei saisonalen Grippeviren beobachtet.

    F?r die breite Bev?lkerung h?tten die Beobachtungen des NZI keine Auswirkungen, schrieb das BAG. Die Impfung sei nach wie vor die wirksamste Methode, um sich vor pandemischer Grippe zu sch?tzen. Sie bereite das Immunsystem darauf vor, bei der Ansteckung das Virus zu erkennen und eine Infektion abzuwehren. Vor allem Personen mit erh?htem Komplikationsrisiko und ihre nahen Bezugspersonen sollten sich impfen lassen, da dies die Gefahr einer Erkrankung und m?glicher Komplikationen erheblich verringere. Auch alle andern Personen k?nnten sich freiwillig und kostenlos impfen lassen.

    Bisher neun Tote in der Schweiz

    Letzten Donnerstag hatte das BAG bekannt gegeben, dass die Schweinegrippe-Pandemie am Abklingen ist. In der Vorwoche waren noch gut 900 laborbest?tigte H1N1-Infektionen gez?hlt worden. Das waren rund 700 F?lle weniger als in der Woche zuvor. Drei Wochen fr?her war mit rund 2350 F?llen der h?chste Wochenwert registriert worden. Bisher wurden neun Todesopfer gez?hlt, allesamt Angeh?rige einer Risikogruppe. 4,5 Millionen von insgesamt 13 Millionen Impfdosen werden nicht mehr ben?tigt und sollen entweder der Weltgesundheitsorganisation WHO gespendet oder an andere L?nder verkauft werden.
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