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Deutschland: Daten zur Grippesaison 2006

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  • Deutschland: Daten zur Grippesaison 2006

    Verlauf der Grippesaison 2006:

    Ab der 5. KW wurden kontinuierlich Influenzaviren im NRZ nachgewiesen. Gleichzeitig nahm die Positivenrate, die normalerweise ab Werten über 20% eine messbare Morbiditätserhöhung in den nächsten 1 bis 2 Wochen „ankündigt“, stetig zu und erreichte in der 7. und 8. KW 2006 Werte von 21% bzw. 22%. Bei weiter steigenden Positivenraten wurde ab der 9. KW der Hintergrundwert des Praxisindex im Bundesmittel leicht überschritten. Der Einfluss der Influenzawelle machte sich etwa in der 8. KW zuerst in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bemerkbar und deutete sich dann ab der 9. und 10. KW in den davon östlich gelegenen AGI-Regionen (Berlin/Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Hessen und Niedersachsen/Bremen) an, blieb aber auch dort im moderaten Bereich. Die vier nördlichen bzw. südlichen AGI-Regionen (Schleswig-Holstein/Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Bayern und Baden-Württemberg) wurden von der Influenzawelle kaum betroffen. Dies steht im Kontrast zu vielen Influenzasaisons in der Vergangenheit, in der die Influenzawelle zuerst in Bayern und Baden-Württemberg spürbar wurde.

    EISS Index

    Der EISS-Index erreichte zwischen der 10. und 14. Woche seine höchsten Werte, die aber nie im Bereich lagen, die in den Spitzenwochen durchschnittlicher Influenzawellen beobachtet werden. Der höchste Wert in der 13. Woche konnte grenzwertig einer moderaten Aktivität zugeordnet werden.
    Ab der 14. KW nahm die Zahl der Virusnachweise wieder ab und in der 15. KW war auch der EISS-Index wieder auf Null angelangt. Der Nachweis von Influenzaviren sistierte im NRZ ab der 20.

    Viruscharakerisierung 2005/2006

    Influenzaviren wurden ab der 4. KW im Jahr 2006 bis hin zur 19. KW im Jahr 2006 nachgewiesen. Während der ganzen Saison 2005/06 zirkulierten nebeneinander Influenza A-Viren des Subtyps H3N2 und H1N1 sowie Influenza B-Viren.

    Unter allen vom NRZ isolierten bzw. feintypisierten Viren überwog Influenza B (70%) gefolgt von A/H3N2 mit 20% und A/H1N1 mit 10%. Die im NRZ angezüchteten A/H1N1- und A/H3N2-Viren stimmten gut mit den aktuellen Impfstämmen A/New Caledonia/20/99 bzw. A/California/07/04 überein. Die feintypisierten Influenza B-Viren entsprachen jedoch nur zu 5% dem empfohlenen Impfstamm B/Jiangsu/10/03 aus der Yamagata-Linie, während 95% Vertreter der nicht im Impfstoff enthaltenen B/Victoria-Linie waren und dem Referenzstamm B/Malaysia/2506/04 sehr ähnlich waren.

    Typen- und Subtypenverteilung

    In der Saison 2005/06 dominierte unter allen in den NRZ isolierten und feintypisierten Viren Influenza B mit 70% deutlich. Der Anteil an Influenza A betrug 30%. Die Anteile der Typen und Subtypen unter den isolierten Viren (s. Kap. 7.1) ist im Vergleich mit den während der Saison hauptsächlich per PCR vom NRZ nachgewiesenen Viren etwas unterschiedlich. Unter den kulturell isolierten Influenza A-Viren dominierte mit 68% der Subtyp A/H3N2, gefolgt vom Subtyp A/H1N1 mit 32%. Der Influenza A- (30%) und -B-Anteil (70%) ist ähnlich wie 1994/95 (21% bzw. 79%. Es sollte in Betracht gezogen werden, dass bei Kozirkulation zweier Influenzavirus-Typen oder -Subtypen die Zirkulation des Typs oder Subtyps, der seltener zu schweren bzw. Influenza-typischen Erkrankungen führt, unterschätzt werden kann, da bei der Selektion für Abstriche häufig ein spezifisches Symptombild ausgewählt wird.

    H1N1:

    Influenza A/H1N1-Viren spielten während 2004/05 erstmals seit mehreren Jahren wieder eine signifikante Rolle (26% aller isolierten Influenzaviren). H1N1-Viren zirkulierten auch während der letzten Saison 2005/06. Sie wurden zwar seit Ende Januar kontinuierlich nachgewiesen, es handelte sich jedoch um Einzelnachweise. (Anteil 10%) Viele der im NRZ analysierten H1N1-Viren reagierten mit dem Immunserum gegen den aktuellen Impfstamm A/Caledonia/20/99 mit einem Titer von 640. Vergleichende Untersuchungen der dem NRZ vorliegenden Isolate im WHO-Labor in London mit Immunseren gegen jüngere Referenzstämme wie A/Thessaloniki/24/05 und A/Egypt/39/05 zeigten, dass die in Deutschland isolierten H1N1-Viren aktuellen Stämmen zwar etwas ähnlicher waren, aber noch ein dem A/New Caledonia/20/99 vergleichbares Antigenprofil besitzen.

    Molekulare Analyse des Hämagglutiningens von Influenza A/H1N1-Viren

    Influenza A/H1N1-Viren wurden mehrere Jahre kaum nachgewiesen und spielten erstmals in der vorangegangenen Saison 2004/05 wieder eine Rolle. Das HA-Gen der H1N1-Viren von 2004/05 ist zwei divergenten Gruppen zuzuordnen. Gruppe A umfasst zwei Isolate und somit 5% der H1N1-Stämme während alle anderen H1N1-Viren eine relativ homogene Gruppe bilden (Gruppe B). Auffällig ist dagegen die ausgesprochen hohe Variabilität der vergleichsweise wenigen H1N1-Viren, die während der letzten Monate zirkulierten. Die HA-Gene dieser Viren sind vier differenten Clubstern zuzuordnen. Die Gruppe A bilden drei Stämme (11,5%) zusammen mit zwei Isolaten von 2004/05. Drei weitere Stämme von 2005/06 clustern ebenfalls mit Isolaten der vorangegangenen Saison in Gruppe B und bilden dort eine Subgruppe. Die HA-Gene aller anderen H1N1-Viren aus dieser Saison zeichnen sich durch weitere Divergenz aus und bilden zwei weitere Gruppen (Gruppe C und D). In Gruppe C entfallen 35% und in Gruppe D 38% der analysierten Stämme.

    H1N1-Viren, die im letzten Sommer auf der Südhalbkugel zirkulierten, sind durch die Aminosäuresubstitutionen V166A, W251R, Y252F, V314A im Vergleich zum Impfstamm A/New Caledonia/10/99 charakterisiert. Charakteristisch für die dem RKI vorliegenden Isolate von 2005/06 waren die AS-Substitutionen V166A und W251R im Vergleich zum Impfstamm A/New Caledonia/10/99. Die Substitution Y252F war typisch für 81% der H1N1-Viren. Viren der Gruppe D sind charakterisiert durch den Austausch F260L, T82I und S72P und Viren der Gruppe A durch T82K, Y94H, R145K, T266N und Y252F.

    H3N2

    Mit 108 (20%) von 531 Isolaten waren Influenza A/H3N2-Viren im Vergleich zur vorangegangenen Saison relativ schwach vertreten. Die Mehrzahl der identifizierten Viren reagierte sehr gut mit dem Antiserum gegen den Stamm A/California/07/04, den H3N2-Impfstamm der Saison 2005/06. Die antigene Ähnlichkeit mit dem Referenzstamm A/Wellington/01/04 war hingegen geringer, was sich in der Regel in einer zwei- bis vierfachen Titerdifferenz zeigte.Dieser Stamm wurde im September 2004 als neue H3N2-Komponente für die Saison 2005 auf der Südhalbkugel empfohlen. Die Analyse der zwischen November 2005 und Januar 2006 auf der Nordhalbkugel isolierten H3N2-Viren ergab, dass eine Reihe dieser Stämme eine geringere Verwandtschaft mit dem aktuellen H3N2-Impfstamm aufwies und besser mit dem Immunserum gegen den Stamm A/Wisconsin/67/05 reagierte. Daher wurde dieser Stamm als H3N2-Impfstamm für die kommende Saison 2006/07 empfohlen.

    Molekulare Analyse des Hämagglutiningens von Influenza A/H3N2-Viren

    Um die Evolution des HA-Gens von A/H3N2-Viren zu verdeutlichen, wurden in die genetischen Analysen neben verschiedenen Referenzstämmen auch Virusisolate einbezogen, die repräsentativ für die vorangegangene Saison sind. Die molekulare Charakterisierung der 2004/05 in Deutschland zirkulierenden H3N2-Viren ergab trotz genetisch noch recht enger Verwandtschaft mit den Wellington-like H3N2-Viren von 2003/04 eindeutig eine separate Gruppe. repräsentiert durch den neuen Referenzstamm A/California/07/04, der als Impfstamm für die Saison 2005/06 empfohlen wurde. Das HA-Gen der meisten Viren war genetisch enger verwandt mit dem des neuen Referenzstammes A/Wisconsin/67/05 (Gruppe B). Etwa 25% der H3N2-Viren, die in den letzten Monaten in Deutschland zirkulierten, wiesen eine engere genetische Verwandtschaft zum California/07/04 als zum Wisconsin/67/05 (Gruppe A) auf. Die Analyse der während 2005 auf der Südhalbkugel identifizierten H3N2-Viren zeigte eine Co-Zirkulation von drei verschiedenen Varianten. Variante 1 wird repräsentiert durch den Stamm Shantou/1219/04 und die Aminosäuresubstitutionen P227S und K326T zum California/07/04. Diese Variante wurde während 2005/06 in Deutschland nicht identifiziert. Repräsentant der Variante 2 ist der Stamm A/BWB/38/05, der vor allem durch die Substitutionen V112I und K173E charakterisiert ist. Die Variante 2 entspricht der Gruppe A und somit etwa 25% der in den letzten Monaten und etwa 9% der während 2004/05 zirkulierenden H3N2-Viren. Die Variante 3 wird durch den Referenzstamm A/Hong Kong/4355/05 repräsentiert. Für diese Variante ist der Austausch von S193F sowie D225N charakteristisch. Die für Variante 3 typischen Aminosäuren finden sich auch bei 75% der H3N2-Isolate, die in der phylogenetischen Analyse die engste Verwandtschaft mit dem Stamm Wisconsin/67/05 aufweisen.
    Zusammenfassend ist hervorzuheben, dass etwa 75% der während der Saison 2005/06 in Deutschland zirkulierenden H3N2-Viren genetisch als Wisconsin/67/05-like einzuordnen sind, und somit die WHO-Empfehlung stützen, einen Wisconsin/67/05-like Stamm als Impfstamm in der kommenden Saison einzusetzen.

    Inluenza B:

    Die meisten Influenza B-Viren wurden zwischen der 9. und 14. KW isoliert. Influenza B-Viren nahmen in dieser Saison einen Anteil von 70% (371/531) ein. Eine intensive Influenza B-Viruszirkulation war das letzte Mal 2001/02 zu verzeichnen. Da in Europa während der Saison 2004/05 überwiegend Viren der B/Yamagata/16/88-Linie nachgewiesen wurden, wurde der Stamm B/Jiangsu/10/03 als aktueller Vertreter dieser Linie als Impfstamm empfohlen. In Deutschland dominierten jedoch schon in der vergangenen Saison Influenza B-Viren der B/Victoria/2/87-Linie (75%). Auch während 2005/06 wurden hauptsächlich Victoria-like Viren isoliert. Am Anfang nahmen sie etwa 75% der B-Viren ein. Der Anteil dieser Linie stieg dann recht schnell auf über 90% an. Es wurden insgesamt 20 (5%) Influenza B-Viren isoliert, die Yamagata-Linie repräsentierten.

    Diese reagierten nicht mit dem Immunserum gegen aktuelle Vertreter der Victoria-Linie und umgekehrt. Während der Saison 2005 dominierten auf der Südhalbkugel Influenza B-Viren aus der Victoria-Linie. Daher wurde der Stamm B/Malaysia/2506/04 als Repräsentant dieser Linie als neue B-Komponente für die Saison 2006 der Südhalbkugel empfohlen und als aktueller Referenzstamm der Victoria-Linie eingesetzt. Die Victoria-like Viren reagierten sehr gut mit dem Immunserum gegen den Stamm B/Malaysia/2506/04 und ein repräsentatives Influenza B-Isolat (B/Berlin/05/05) aus der letzten Saison. Die überwiegende Anzahl der Stämme hatte einen Titer zwischen 160 und 640 aufzuweisen. Die Situation in Europa war mit der in Deutschland vergleichbar, denn in allen Ländern dominierten Influenza B-Viren der Victoria-Linie. Daher wurde von der WHO empfohlen, für die kommende Saison den B/Jiangsu/10/03 durch den Stamm B/Malaysia/2506/04 zu ersetzen.

    Molekulare Analyse des Hämagglutiningens von Influenza B-Viren unter Einbeziehung der Saison 2004/05

    In der phylogenetischen Analyse der Influenza B-Viren sind die beiden kozirkulierenden B-Linien, die Victoria- und die Yamagata-Linie, besonders gekennzeichnet. Die Viren der Yamagata-Linie bilden zwei verschiedene Gruppen (Sub-Linien), die als Harbin- bzw. Sichuan-Linie bezeichnet werden. Yamagata-like B-Viren, die in der Saison 2004/05 identifiziert wurden, repräsentierten die Harbin-Sublinie. In diese Gruppe ist ebenfalls der aktuelle Impfstamm B/Jiangsu/10/03 einzuordnen. Innerhalb dieser Sublinie können zwei differente Gruppen benannt werden. Die phylogenetisch ältere Gruppe umfasst den Jiangsu/10/03-Stamm und B-Viren von 2001/02. Yamagata-like B-Viren von 2004/05 und einige von 2005/06 bilden eine weitere separate Gruppe, die durch die AS-Substitution V252M im Vergleich zum Impfstamm B/Shanghai/361/02 gekennzeichnet ist.

    Influenza B-Viren der Victoria-Linie nahmen schon in der vergangenen Saison 2004/05 unter den Typ B-Viren einen Anteil von 75% ein. Wie oben bereits ausgeführt, nahmen Victoria-like Viren in dieser Saison etwa einen Anteil von über 90% aller im NRZ im HHT analysierten Viren ein. Es wurden auch hier repräsentative Stämme ausgewählt, deren HA-Gen sequenziert und in die phylogenetische Analyse integriert. Ein prominenter Vertreter der Victoria-Linie ist der Stamm B/Malaysia/2506/04, der während der Sommersaison 2005 auf der Südhalbkugel die dort zirkulierenden Influenza B-Viren repräsentierte. Charakteristisch für Victoria-like B-Viren der Saison 2005/06 ist eine eindeutige genetische Drift verglichen zu Victoria-like Viren aus dem vorangegangenen Jahr. Die aktuellen B-Stämme bilden eine separate Gruppe, deren HA-Gen die engste Verwandtschaft mit dem des Stammes B/Malaysia/2506/04 aufwies. Charakteristisch für diese Viren sind die AS-Substitutionen R48E und K80R im Vergleich zu dem früheren Referenzstamm B/Shandong/7/97.

    Impfstoffzusammensetzung 2005/2006:
    B: B/Jiangsu/10/03 Clade: B/Yamagata/16/88-Linie

    A(H1N1): ein A/New Caledonia/20/99-like Stamm
    A(H3N2): ein A/Fujian/411/02-like Stamm (A/ Wyoming/03/03)
    B: ein B/Shanghai/361/02-like Stamm (z.B. B/Jiangsu/10/03 aus der Yamagata-Linie)

    Quelle: Arbeitsgemeinschaft Influenza, Nationales Referenzzentrum

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    Grippefälle kumulativ BRD 2006

    3. Februar 2006/Nr 5
    1-2 wo
    16

    10.03.2006/Nr 10
    1 - 7 Wo
    165

    7. April 2006/Nr. 14
    1 - 11 woche
    959

    5. Mai 2006/Nr. 18
    1 - 15 wo
    3196

    2. Juni 2006/Nr. 22
    1 19 wo
    3.694

    6. Oktober 2006/Nr. 40
    1 - 37 wo
    3744

    8. Dezember 2006/Nr. 49
    1- 46. Woche
    3761

    5. Januar 2007/Nr 1
    1-50 wo 2006
    3772

    Quelle: RKI Epidemiologisches Bulletin. aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health
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